Meine persönliche Top5

die deutlich zeigen, dass der Winter Einzug gehalten hat:

- Die Katze zeigt einem 'nen Vogel, wenn man sie nach draußen spazieren gehen schicken will

- Das Mineralwasser im Seitenfach des Autos hat eine Konsistenz, die man sonst nur bei servierfertigem Ouzo findet

- Es schmeckt hingegen ganz anders als servierfertiger Ouzo

- Die Nachbarn erklären Pudelmützen kurzerhand zum Modetrend

- Tiefkühlpizza hält sich auf dem Balkon länger als im Kühlfach
28.1.07 00:33


Das bißchen Haushalt...

macht sich von allein?

Nu mal Butter bei die Fische, ich sag Ihnen da jetzt mal ganz im Vertrauen etwas: ich hab das ganz andere Erfahrungen gemacht...

Ich habe nämlich am Wochende schonmal einen minimalen Frühjahrsputz abgehalten und im Rahmen dessen mal alle Modellautos hervorgeholt und abgestaubt, ich kann Ihnen sagen, wenn man einen Nachmittag lang Mikrofasertücher schwingt und Cabrioinnenräume mit Druckluft sauberpustet, weiß man abends irgendwie schon, was man den ganzen Tag unternommen hat.

Das folgende Bils entstand bei der Sichtung und Gruppierung der Modelle. Die Volks(wagen)zählung ergab:

161 Käfer
+ 98 New Beetle
+ 41 Golf
+ 2 T1
+ 1 Porsche 356
------------------------------
303 Fahrzeuge

to be continued...



In diesem Sinne
das.maerchen
15.1.07 20:01


Wisst ihr, ...

wo speziell Männer plötzlich große Augen bekommen und ihre komplette Zurückhaltung verlieren? *augenverdreh* Och, nee-he, ich mein doch die Sammler- und Hobbywelt in Busek. Dahin hat es nämlich Schatzi und mich am vergangenen Sonntag verschlagen... und ich kann nur sagen, ich habe noch nie so viele beseelte Männer gesehen, die allesamt entweder ein Carrera-Auto oder ein seltenes Blechspielzeug in ihren Armen wiegen und mit freudigem, grenzdebilen Blick durch die Ausstellung stolzieren. Es kommt aber noch besser, denn im Modellbauteil der Ausstellung kann mann und frau mit Carrerabahnen spielen und Mini-Zs zum Driften bringen.

Mal ganz abgesehen davon: wir sind seit dem Flohmarkt stolze Besitzer des Brettspiels "Wer hat die Vorfahrt und warum?" (mit den Verkehrsregeln aus den 70ern) und haben auch ansonsten jede Menge außergewöhnlicher, fulminanter Dinge gesehen.

Worauf warten bordeauxfarbene T1 Pritschen normalerweise an ner Bahnschranke?


Richtig! Auf den Zug!


Krawall und RemmiDemmi in der örtlichen Kneipe...


Aktmalerei im Hochhaus


und natürlich das ein oder andere nette Gefährt in 1:1



Joah, ich denke mal, es wird uns in Zukunft vielleicht öfters nach Mittelhessen verschlagen.

So long,
das.maerchen
11.1.07 21:13


Es hätte alles so schön sein können...

Wenn es geschneit hätte, hätte man prima ganz idyllische Spaziergänge durch den Schnee machen können.

Wenn es richtig kalt gewesen wäre, hätte man sich den schönen, neuen, warmen Wintermantel anziehen können.

Wenn man dann gefroren hätte, wäre ein Muff ziemlich praktisch gewesen.

Wie gesagt, wenn... aber was nicht ist, kann ja noch werden. Deswegen werde ich meinen neuen Muff noch nicht wegpacken.


außen robustes, schwarzes Garn, innen sehr flauschig (eigener Entwurf)

Bis denn dann,
das.maerchen
6.1.07 17:31


Weihnachten - ein Fazit

Wisst ihr was? Ich habe ein tolles Fest hinter mir.

Nein, ich bin nicht um kunstschneebestäubte, unter der Last von mehreren Zentnern Plastikkugeln erstickenden Bäumen getänzelt. Ich habe das harmonische Fernsehprogramm zu Heiligabend umgangen und konnte auch höchst erfolgreich vor Wolgang-Petri-Versionen von Weihanchtsliedern flüchten.

Anstatt dessen hab ich mich über nette Kleinigkeiten gefreut. Darüber, dass wir uns verhältnismäßig harmonisch verhalten haben. Wenn ich so darüber nachdenke, besteht eine durchaus aussagekräftige Korrelation zwischen Raclette und Familienstreitigkeiten. In den letzten Jahre haben wir immer diese lustigen kleinen Pfännchen befüllt, es war immer viel zu warm, weil das Ding augenscheinlich so konzepiert ist, dass es im Fall einer rohölknappheit eine mittlere Kleinstadt beheizen könnte. Was soll ich sagen, dieses Jahr gab es Sahneschnitzel und alles war in Ordnung

Ich habe mich gefreut, von anderen überrascht zu werden und selbst zu überraschen.

Ich habe mich über vermeintlich atheistische Kirchengänger gefreut.

Über die Tatsache, dass ich jetzt einzigartig gekleidet weggehen kann und nie wieder im großen Garderobengewusel meinen Mantel suchen muss.

Den Innovationsorden 2006 übergebe ich hiermit meiner Schwester, die es sich zur Aufgaeb gemacht hat, den hässlichsten Baum überhaupt zu schmücken.

Ich denke, das ist gelungen.


Das Foto lässt den Baum noch sehr voluminös wirken....
30.12.06 00:18


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