Vee Dub in da house...

heißt es jetzt auch bei mir. Obwohl ich ja lieber luftgekühlt dekoriere, muss ich mal ganz verstohlen zugeben, dass mir das Poster, was Schatzi organisiert hat, richtig gut gefällt.

Deswegen sitze und zerstreue ich mich ab jetzt unter 3,60m mal kanpp 2,00m rotem Lack und schniekem Design.


zum Größenvergleich: das Sofa (im Bild unten) ist ein geräumiger Dreisitzer...

Aaaaaaaaber ich werde meinen Luftis trotzdem treu bleiben, sie sind nämlich spontan mal in die neue Vitrine eingezogen (naja, ein paar der 250)



Die Tankstelle ist durchaus vergleichbar mit dem Pitstop beim Forumstreffen in Hannover (siehe bugs@tanke )


Der Rest der Sammlung ruht sich vorerst noch in Kisten aus

Und nun das Highlight, wir haben einen Mitbewohner. Die Dame, die die Wohnung vorher bewohnt hat, hat ihn uns vererbt und er tut treue Dienste und hat sein eigenes Zimmer. Darf ich vorstellen? Elmo!



Elmo ist der perfekte Mitbewohner. Er ist kuschelweich (gut, nach einer kleinen Putzpartie durch die Wohnung lässt das Kuschelbrdürfnis meinerseits gehörig nach ), sehr pflegeleicht uund strahlt in freundlichem Blau. Elmo hört nie schlechte Musik, er ist nie ausfallend und isst auch nie den letzten Joghurt aus dem Kühlschrank - bloß mit dem Spüldienst hapert es noch etwas.

So, das wars erstmal, ich werde mir vorbehalten, demnächst weitere Kuriositäten aus der neuen Wohnung zu präsentieren.

Bis denn dann also,
das.maerchen
2.10.06 22:18


Stilblüte I

Manchmal steht man sich einfach selbst im Weg. Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht. Manchmal muss man einfach weg...






















Fragt sich nur wohin...die Antwort ist irgendwo da draußen....ähhh, eventuell ist die Antwort auch auf einer dubiosen Browsergameseite zu finden:



Klickense ruhig mal

Sieh an, eine Green Card für Fünfzig-Komma-Null-Null-Null Menschen, wow...Amerika muss ein verdammt brüderlich gestimmtes Land sein... das fällt mir ein, wo ist das ens aus Lebenszeit? Wahrscheinlich verteilt, als Gratiszugabe zur Green Card.

Ich glaub, da mach ich mit, das muss ganz toll sein mit so einer Green Card: Freilaufende Mopheme, inflationärer Gebrauch von Ausrufezeichen und die radikale Großschreibung...

Na, Das Klingt Doch Nach Der Erfüllung Meiner Träume!!!

Ach ja, werter Leser, wenn Sie demnächst auf merkwürdigen Browsergameseiten auf einsame, verlassene, depressiv in der Ecke rumliegende Vokale, vielleicht zufällig ein paar e's, stoßen, dann seien Sie bitte so nett und puzzlen sie wieder in die oben eingefügt Anzeige... Die 50 Menschen werden es Ihnen danken

keep on rechtschreibing
das.maerchen
25.9.06 23:05


Werte Leserschaft...

mögen Sie Ruhe und Entspannung? Genießen Sie gern die Stille? Träumen Sie gern vor sich hin und tauchen dabei in ganz eigene, fremde welten?



Wenn ja, dann sollten Sie dringend darauf achten, dass sich niemand aus Ihrem engeren Familienkreis entschließt, den Bund fürs Leben zu schließen. Denn das schließt wiederum o.g. kategorisch aus.

Und so sitze ich hier mit Lockenwicklern, die es mir nur sehr schwer ermöglichen, eine handelsübliche Tür zu durchqueren. Meine nichtvorhandene Taille wird durch ein gandenloses Exemplar der Sorte formender "Schlüpper" mit dem Modellnamen Babsi (die Geschichte zum Kauf dieses...äh...Dings und ihre Randerscheinung sind eine ganz andere Sachen ) in ihre Schranken verwiesen. Ich bügele Röcke, ich binde Krawatten, wir brauchen eine halbe Stunde um festzustellen, dass wir mit sechs Personen nicht in ein Auto passen (die Erkenntnis, dass keins der vorhandenen Autos wirklich sauber ist, folgt auf dem Fuße).

So werde ich nun die nächsten zwei Stunden hektisch durch die Gegend laufen... werden wir sehen.

In diesem Sinne, man darf gespannt sein
das.maerchen
7.9.06 13:21


kleine Werbeunterbrechung



In diesem Sinne,
das.maerchen
1.9.06 17:54


Mit dem KVG* nach Schnitzel-City

Erster Tag

So, ich werde nun versuchen, die Erlebnisse der letzten Tage zu verschriftlichen. Ich werde die blanke Wahrheit erzählen, nichts weglassen und schon gar nichts beschönigen. Denn was wir erlebt haben, kommt einer Expedition gleich…

Nun fragt man sich: wohin verschlägt es wohl einen fanatischen Touristen mit Hang zum exzessiven Sightseeing? Wohl nicht ins Sauerland. Auch nicht zum Vierwaldstädtersee. Nein, mit diversen süd-französischen Erholungsgebieten liegen Sie auch falsch… Es sollte eine Reise sein in eine andere, phantastische Stadt mit Flair, Ambiente und Charme. Bevor jetzt jemand Bielefeld als Antwort einwirft, löse ich es lieber auf: Es ging nach Wien.

Das klingt zunächst sehr chic und adrett, allerdings traten wir diese Reise nicht via Flugzeug oder ähnlich elitären Transportmitteln an, sondern mit dem Bus. Ja, Sie haben richtig gehört, ein Bus. Es sei hinzugefügt, dass nicht nur wir diese Möglichkeit nutzten, sondern auch 24 andere Personen, vornehmlich mit gräulich gelockten/gar keinen Haaren und dem Hang zum exzessiven Kaffeebuffet-Stürmen. So ging sie dann los, die Reise und auf die erste Wunderlichkeit stießen wir bereits vor der Abfahrt.


Für gewöhnlich kann man ja die Klientel solcher Busreiseunternehmen ungefähr abschätzen… wozu schreiben die das dann auf ihre Busse?!

Wie dem auch sei, trotz dieser Altersbeschränkung kamen wir ungehindert an Bord und erfreuten uns die nächsten zehn Stunden lang an den etwas hölzern vorgetragenen Hinweisen unseres Fahrer, welche wunderlichen Dinge man von der Autobahn aus doch sehen könne. Das Highlight waren dabei die Kühltürme eines Atomkraftwerkes.

Zweiter Tag

Große Stadtrundfahrt mit ausführlichen Erklärungen, welche Cafés denn nun die echte Sachertorte verkaufen und welche nicht.

Highlight des Tages:
(während der Stadtrundfahrt)
„Wenn Sie jetzt vorne herausschauen, sehen Sie so eine goldene Kugel“
(der Großteil der Busbesatzung reckt und streckt sich)
*murmel* „Also, ich sehe nur viele graue Kugeln“

Ach so, der eigentliche Zeitplan konnte nicht eingehalten werden, weil ein älterer Mann von einer militanten Toilettenfrau nicht mehr weggelassen wurde, weil er keine 30 Cent passend hatte.

Dritter Tag oder „Wo muss ich jetzt draufdrücken?“

Was vereint sämtliche Touristen, die durch die wiener Schlösser und Museen tigern? Richtig, diese kleine schwarzen Kästchen aus Plastik, die man sich so lustig ans Ohr halten kann. Mit diesen Geräten kann man nicht etwa für 2 Cent nach Hause telefonieren. Nein, da hört man Stimmen – ganz ohne halluzinogene Mittel oder Paranoia. Diese Stimmen. Diese Stimmen haben es sich zum Beruf gemacht, Besitz von ihren Trägern einzunehmen und sie in die wunderbare Welt der Empire-Möbel und chinesischen Lacktische zu entführen. Auf unserer Expedition begegneten wir einigen dieser mysteriösen Gestalten, sie sind wahlweise grau, schwarz oder rot und manche reagieren auf das Eintippen von Zahlen, andere wiederum auf das Drücken der „Weitertaste“. Manche entwickeln allerdings ein unheimliches Eigenleben…

(am „Audio-Guide-Stand“)
Linda: „Also, wissen Sie, im Museum nebenan muss man für die Guides keine zwei Euro extra bezahlen“
Verkäufer *grummel*
Danke auch, ich durfte mir die Führung nachher auf Englisch anhören… (O-Ton) *oxfordenglish* On the right hand side, there is the crown of the holy roman empire…

Frau auf dem Tonband: “Nun hören Sie die Originalstimme des Kaisers”
Kaiser: *murmel*
Linda: „Was hat er gesagt?“
Maerchen: „’Es hat mich sehr gefreut’…kann aber auch ‚Ich hatte gestern Abend Kartoffelbrei als Abendbrot’sein…“
(wir sind auch nach dem dritten Schloss nicht dahinter gekommen, was der Monarch uns mitteilen wollte…)
_____________
Hier noch einige Impressionen:


Heitere Button-Mischung…


Recycling deluxe


Alles Kommerz



Wien? Das ist da wo die Bäume eckig wachsen…


Die kaiserliche Schemel- und Spucknapfkollektion


…und ich dachte immer, „Simmer(r)ing“ sei das Teil, was aufgrund von Undichtigkeit meine Kupplung zum Verölen bringt…

_______________
* kurz für Kuchen-Vernichtungs-Geschwader
8.8.06 17:41


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